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Reisen Ägypten-Israel

Reisebericht ÄGYPTEN total


Nach unserer Griechenland-Reise 2006 und Rom-Besuch 1996 fehlt doch noch mindestens das Erlebnis, die "Wiege der Menschheit" kennenzulernen. Also auf nach Ägypten mit den unzähligen teilweise 3-4000 Jahre alten Sehenswürdigkeiten. Unsere SZ-Reise begann am 8. 3. 2007, 21.30 Uhr mit Haustürabholung, dann Reisebus ab Dresden bis Leipzig und am 9. 3. 2007, 3.25 Uhr Abflug Flughafen Leipzig, Ankunft 8.45 Uhr Ortszeit Flughafen Hurghada =

1. Tag, 9. 3. 2007: Reibungslos gutorganisiert, wie während der gesamten Reise, trafen wir 10 Uhr in unserem Hotel "Le Meridian" in Makadi Bay, 30 km von Hurghada entfernt gelegen, ein, bezogen unsere 5 Sterne-Unterkunft in einer Ferienhaus-Anlage, erkundeten das weitläufige und wunderbar bepflanzte und angelegte Hotelgelände am Strand des Roten Meeres mitten in der Wüste. 19 Uhr war Abendessen, Auswahl an mehreren Buffetts, und im Lichtermeer wie in "Tausend und eine Nacht" ließen wir den 1. Tag ausklingen

 

Unser Hotel in Hurghada

2. Tag, 10. 3. 2007: Den Vormittag verbrachten wir am Sandstrand des Roten Meeres in Makadi Bay. Mittag holte uns ein Bus ab zum Mittagessen in einem typisch ägyptischen Lokal "Ferfela" mit Meerblick in Hurghada, anschließend Stadtbesichtigung, Alter Hafen, Aquarium mit farbenprächtigen Fischen aus dem Roten Meer, Moschee und Koptenkirche. Den Abend genossen wir wieder in der herrlichen Anlage bei warmen Temperaturen und Rotwein und den unzähligen Lichtern

 
Ausflug nach Hurghada

3. Tag, 11. 3. 2007: Ausflug auf dem Roten Meer 7.45 Uhr ab Hafen Hurghada, mit einer amüsanten zweistündigen Bootsfahrt, Schnorcheln bei den Korallenriffen, Baden und Sonnen auf einer kleinen Insel. Es war alles ganz toll. Abends wie tagszuvor

 
 

4. Tag, 12. 3. 2007: Abfahrt mit dem Bus 7.45 Uhr ab Makadi Bay bis Safraga, Zwischenstop und Sammeln zum Konvoi und ab durch die Wüste mit Polizeischutz bis nach Luxor, wo MS "Stephanie" und unser ägyptischer Reiseleiter Khaled uns schon zur 7 Tage-Nilkreuzfahrt mit dem Mittagessen 13.30 Uhr erwartete. Erfreut waren wir über unsere Kabine und die Ausstattung des 5*Schiffes. Nachmittag bis Abend fanden die ersten Besichtigungen statt, der imposante großartige Karnak-Tempel mit seiner berühmten Säulenhalle (134 Riesensäulen) und im Abendlicht der beeindruckende Luxortempel mit der Sphinx-Allee davor. Das warme Abendessen mit vielen abwechslungsreichen Gerichten und leckeren süßen Sachen und ganz nettem Personal auf dem Schiff fand ab 20 Uhr statt. Über Nacht fuhren wir bis zur Schleuse von Esna, die wir am

 

 
Tempel in Karnak und Luxor
5. Tag, 13. 3. 2007: 10.30 Uhr erreichten. Dort verbrachten wir den Tag auf unserem schwimmenden Hotel, betrachteten auf dem Sonnendeck rechts und links vom Nil die Natur und Ortschaften, nahmen unser Mittagessen ein, 17 Uhr war Tea-time, 20 Uhr wieder Abendessen. Zwischendurch erläuterte uns Khaled unser weiteres Programm.

 

 

6. Tag, 14. 3. 2007: Wir konnten endlich die Schleuse in aller Frühe 3.45 Uhr in Esna passieren, Weiterfahrt bis Edfu, dort angekommen besichtigten wir den Horus-Tempel (schwarze Granitstatue in Form eines Falken), danach schipperten wir weiter nach Kom Ombo. Im Abendlicht erlebten wir eine ganz besondere Stimmung im Heiligtum Kom Ombo, das reizvoll als Doppeltempel auf einer Anhöhe am Nilufer liegt. Der Tempel ist geweiht dem Sobek=Krokodilgott und Horus=Falkenkopf. Weiterfahrt nach Assuan.

 

7. Tag, 15. 3. 2007: Das Schiff hat in Assuan geankert. Auf geht's zur Besichtigung des Assuan-Staudammes (111 m hoch, 3600 m lang, dahinter liegt der Nasser-See), des alten Steinbruchs mit dem liegenden Obelisken, einer Papyrusmanufaktur (und Erwerb eines Papyrus für unser Wohnzimmer (Ramses III.u.Nefertari)) sowie einer Parfümerie. Nachmittags lernten wir weitere Sehenswürdigkeiten von Assuan kennen wie die Moschee, Kathedrale, orthodoxe Kirche. Den Sonnenuntergang gab's zu sehen und fotografieren von einem Lokal im Freien aus, gelegen auf einer Anhöhe über Assuan (leider war es ziemlich kühl und windig, da fehlende Jacke). Auf unserem Schiff fand ein nubischer Folkloreabend statt, was uns zu laut und auch verraucht war, wir tranken unseren Wein lieber auf Deck.

 
Assuan:-Staudamm-Sonnenuntergang

8. Tag, 16. 3. 2007: 3.15 Uhr Wecken, 4.30 Uhr Bus-Abfahrt, 6.05 Uhr Erlebnis des Sonnenaufganges in der Wüste, 8.oo Uhr Ankunft in Abu Simbel, einem weiteren Höhepunkt unserer Ägypten-Reise. Einmalige Ausgrabungsstätte ! - Weltwunder Tempel des Ramses II. und der Nofretiri. Auf der Rückfahrt sahen wir eine Fata Morgana. Mittags waren wir wieder auf unserem Schiff angelangt. Nach einer Mittagspause begaben wir uns auf die Felukenfahrt, was einfach prima war, die Segel gaben durch den ständigen Wind volle Fahrt voraus; vorbei gings an den vielen in Assuan liegenden Kreuzfahrtschiffen, auch am "SUDAN", dem Filmschiff von "Tod auf dem Nil". Uns blieb bis zum üppigen Abendbrot Zeit für einen Bummel über den großen Basar von Assuan mit vielen Gewürzen, Farben, Obst, Gemüse, Andenken jeglicher Art usw. und zurück gings an Deck über die Corniche, die Uferpromenade.

 
Abu Simbel: Tempel von Ramses II und Nofretiri

9. Tag, 17. 3. 2007: Mit einem Boot fuhren wir zur Kitchener-Insel, wo es einen sehr schönen Garten, angelegt vom engl. General Kitchener, mit vielen tropischen Pflanzen, zum Spazieren gab, wir fuhren weiter vorbei an vielen kleinen Inseln. Danach fand unser Kamel-Ritt durch die Wüste statt, am Rand der Insel im Nil entlang bis zum nubischen Dorf, dort wurde Pause mit Teetrinken eingelegt und das Dorf besichtigt. Der Nachmittag des wiederum so schönen Tages ging am Deck der "Stephanie" etwas windig nach dem Abendbrot zu Ende, wir erreichten wieder mit dem Schiff Kom Ombo.

 
Kitcher-Insel

10. Tag, 18. 3. 2007: Den Tag verbrachten wir auf dem Schiff, besuchten den Kapitän, erfuhren von Khaled viel über Land und Leute, lagen auf dem Sonnendeck, passierten am

 
Kamel reiten,Basar

11. Tag, 19. 3. 2007: 3.45 Uhr in der Frühe die Schleuse in Esna und kamen morgens in Luxor an, 6.00 Uhr war Frühstück, 7.oo Uhr Abfahrt nach Theben-West, Besichtigungen: Kolosse von Memnon, im Tal der Könige Tempel der Hatchepsut, 3 Totengräber: Ramses III., Sethos und Thutmosis III. Für uns war das der beeindruckendste Tag der Besichtigungen aller ägyptischen Tempelanlagen. Zurück aus Theben hatten wir eine tolle Kutschfahrt zu zweit durch Luxor einschließlich ländliche Umgebung und über den wahnsinnig vielfältigen Basar. Uns blieben bis abends noch paar Stunden auf Deck und dann war Ende der Nilkreuzfahrt und es ging auf zum Bahnhof von Luxor zum Nachtzug nach Kairo, was gar nicht so toll war, jedoch sind wir am

   
 Tempel der Hatchepsut

12. Tag, 20. 3. 2007: früh 6.00 Uhr in Kairo eingetroffen. Wir erreichten gut 8.00 Uhr die sehr schöne Hotelanlage "Oasis" am Rande von Kairo, nahe den Pyramiden. Es ging gleich zum einzigen noch erhaltenen Weltwunder, die Chephrenpyramide, weiße Kalksteinplatten , die Mykerinos Pyramide als kleinste und die Cheopspyramide, 137 m das größte königliche Grab des mittleren Reiches; man baute 20 Jahre (3 Mon/Jahr) 100.000 Arbeiter, 2.300.000 Steine=5 to. Danach gingen wir zur Sphinx, die bis 1936 unter dem Wüstensand gelegen hat und bestaunten dieses Bauwerk. Während dieser Besichtigungen erlebten wir einen Sandsturm, das war nicht zu unterschätzen und wird ebenso unvergesslich bleiben. Als Abschluss des Kapitels Pyramiden fuhren wir nach Sakkara, umrundeten die Djoser (Bauherr der Pyramiden) und Stufenpyramide. Mittagessen wurde in einem Freiluftlokal landestypisch mit mehreren Vorspeisen und Gerichten sowie Reis und Obst eingenommen. Nachmittag bis Abendbrot gab es Zeit für die schöne Hotelanlage bzw. Erholung in unserem Bungalow.

  
Pyramiden von Kairo, die Sphinx

13. Tag, 21. 3. 2007: Kairo - Mutter aller Städte - Wir besuchten die 11 Mio. Metropole, die Busrundfahrt ging zu allen Höhepunkten und durch das schlimmste Verkehrsgewühle der MEGA-Stadt. Wir besichtigten die Zitadelle, Alabaster =Mohammed Ali-Moschee, das gewaltige Ägyptische Museum, Mittagessen gabs in einem Schiffsrestaurant auf der Roda-Halbinsel, dort befindet sich auch das Nilometer. Für den großen Basar Khan El Khalili blieb uns Zeit zum Einkaufen und Staunen, was es alles dort gibt. Eine Goldwerkstatt bot wunderschöne Schmuckgegenstände und Kaffee sowie 15 Euro Rabatt an für eine Kartusche für Renate von Ramses III. für 55 �. Der Abend war noch mal schön in der Oasis-Hotelanlage bei einem Viertel Rotwein.

 

14. Tag, 22. 3. 2007: 8.00 Uhr war Busabfahrt nach Hurghada, 1 ½ Std. brauchten wir, um aus Kairo rauszukommen, so ein irrer Verkehr. Wir erreichten entlang des Golfs von Suez 15.30 Uhr wieder unser Hotel "Le Meridian" in Makadi Bay und erholten uns dort nach dem Abendbrot bei einem Tänzchen, Weintrinken und einer KobraShow an unserem letzten Abend in Hurghada am Roten Meer.

   
 

15. Tag, 23. 3. 2007: Den ganzen Vormittag genossen wir die herrliche Freizeitanlage, sonnten uns am Swimmingpool, erlaubten uns ein letztes Mittagessen und ab gings 17.00 Uhr zum Flughafen Hurghada, das Flugzeug startete 20.25 Uhr - Ankunft in Leipzig am 24. 3. 2007 1.00 Uhr - Bus ab Leipzig bis Dresden und Taxi Dresden bis Schwepnitz - Ankunft Schwepnitz 3.30 Uhr. Mit dieser Reise zu der Wiege der Menschheit haben wir unsere Reiselust nach fernen Städten und Ländern erfolgreich und voller toller Eindrücke absolviert

Unsere Rundreise mit Bus, Nilfahrt, Bahn, Bus
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Reisebericht über unsere SZ-Leserreise
"Die Höhepunkte ISRAELS"


1. Tag: Dienstag, 20. Mai 2008: Taxi-Sonntag holte uns pünktlich 5.45 Uhr ab zum Bus nach dem Flughafen Berlin-Schönefeld, wo es nach langen Sicherheitskontrollen 11.15 Uhr mit einem Flugzeug der El AL nach Tel Aviv, Flughafen "Ben Gurion" ging. Unsere Reisegruppe bestand aus 16 Mitreisenden und Enrico, unserem Reiseleiter der SZ. Ein Bus des israelischen Reiseunternehmens AMIEL mit dem Reiseleiter Elan und dem Busfahrer Dani brachte uns nach Jerusalem, der Hauptstadt Israels zu unserem schönen 4*Hotel "The Jerusalem Olive Tree" (=Olivenbaum). Wir bezogen unsere Zimmer im 6. Stock und erhielten 19 Uhr Ortszeit (eine Stunde Zeitunterschied zu unserer MEZ-Sommerzeit) das erste vielfältige Abendbrot vom Bufett mit 5 Gängen . Danach bummelten wir noch eine Weile in der Hotelumgebung umher.

 

Unser Hotel in Jerusalem

2. Tag: Mittwoch, 21. Mai 2008: Wecken durch Hoteltelefon war in der Regel 6.30 Uhr, 7.00 Uhr wollten wir in Ruhe gut und ausgiebig frühstücken, denn in den folgenden Tagen ging es immer 8.00 Uhr mit dem Bus nach der Frage von Elan. "Kulan kahn"(alle da?) los. Wir hatten tatsächlich ein Mammutprogramm, wie im Reiseplan der SZ-Reisen vorgesehen. Den Besuch Jerusalems begannen wir auf dem Ölberg, ein Blick von da oben, der unvergesslich bleibt. Über den Palmsonntagsweg begann der Abstieg zum Garten von Gethsemane mit seinen jahrtausende alten Olivenbäumen. Die Altstadt Jerusalems betraten wir durch das Löwentor, auf der Via Dolorosa folgten wir den 14 Stationen des Kreuzweges bis zur Grabeskirche, viele Besichtigungen von Kirchen und den beeindruckenden Totenruhestätten sowie des Abendmahlsaales folgten bei herrlichstem Wetter und schönen Anlagen mit vielen Blumen sowie Menschen aus aller Welt. Abends waren wir voller wunderbarer Eindrücke in unserem Hotel beim Abendessen in Jerusalem. Doch das war noch nicht alles, denn Elan und Dani boten uns eine nächtliche Stadtrundfahrt durch Jerusalem einschl. Besuch eines Basars an, was wiederum ein tolles Erlebnis war. Wir fuhren durch die verschiedenartigsten Stadtviertel (jüdisches Viertel, Altstadtmauer bzw. Zentrum u.a.) und als es dann dunkel war, erreichten wir die Haas-Promenade und bekamen bei einem Gläschen Rotwein und einem sehr schönen Vortrag von Elan über das erstrahlende Jerusalem als die schönste Stadt der Welt eine tolle Stimmung.

 

Blick vom Ölberg auf Jerusalem

3.Tag: Donnerstag, 22. Mai 2008: Das Besichtigungsprogramm begann auf dem Tempelberg mit Felsendom und Al-Akza-Moschee, zwei herrliche Gebäude aus dem 7. Jahrhundert nach Chr. (leider kein Zutritt). Die westliche Stützmauer dieses Plateaus ist der heiligste Ort der Juden, bekannt als die Westmauer oder Klagemauer. Danach ging es in den ältesten Teil Jerusalems, der Davidstadt auf dem Berg Ophel, wir besichtigten nach einer Filmvorführung über die historischen Anlagen bzw. Ausgrabungen eine uralte durch eine Quelle (Gishon-Quelle) ganzjährige Wasserversorgung. Der Bus brachte uns anschließend nach Bethlehem zur Besichtigung der Geburtskirche Jesus. Damit noch nicht genug der Erlebnisse an diesem Tag, es folgten die "Chagall-Fenster" in der Synagoge des Hadassah Medical Center im Stadtteil En Kerem, welche die 12 Stämme Israels darstellen. Zum Tagesabschluß wurde uns durch eine sehr gute Folklore-Gruppe mit jungen Leuten, netten Kostümen und viel Musik ein Eindruck von der Folklore Israels geboten.

 

4.Tag: Freitag, 23. Mai 2008: Das Gebäude der Knesseth und die darum liegenden Einbauten sowie der größten 5 m hohen Menora (Israels offizielles Emblem) war erster Besichtigungspunkt des 4. Tages, weiter ging es zum Modell der antiken Stadt Jerusalem mit ausführlichen Erklärungen von Elan und zum" Schrein des Buches" mit den legendären Schriftrollen der ältesten Bibeltexte. Anschließend stand die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem mit dem zutiefst beeindruckenden Museumsbesuch auf unserem Programm sowie der Herzl-Park auf dem 890 m hohen Mount Herzl (höchste Erhebung Jerusalems) mit den Grabstätten von Yitzhak Rabin und Frau Lea, Grabstätte von Theodor Herzl (Begründer des Zionismus) u.a. berühmten Persönlichkeiten. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung, was uns Gelegenheit für einen individuellen Bummel durch die Altstadt von Jerusalem über die Via Dolorosa, nettes Kaffeetrinken, dann über alte Dächer und hinüber ins armenische Viertel mit dem Sitz des Patriarchen und der St.Jakobs-Kirche führte, ein wohltuend ruhiges Viertel ohne Restaurants und Geschäfte. Wir beobachteten am Freitag die jüdischen Familien bei ihrem Gang zu den Kirchen und zur Klagemauer und schlenderten durch alte Gassen und Höfe zum Hotel zurück zum Kofferpacken und zu einem sehr schönen Abendbrot. Zum Abschluß unseres tollen Aufenthaltes in Jerusalem fanden wir einen wunderschönen Platz im Garten des schönsten Hotels in ganz Israel im "American Colony" (ehem. Stadtpalais eines Paschas) und hatten noch einen lauen Sommerabend und den Genuß von gutem Rotwein.

5.Tag: Sonnabend, 24. Mai 2008: Die Fahrt von Jerusalem durch das Jordantal bis zum Toten Meer ging durch die Wüste Negev. Unser erster Busstopp war in Qumram, der Fundort der Bibelschriftrollen (Ausstellung über die Schriftrollen in Jerusalem im Schrein des Buches).Weiter fuhren wir nach Massada zu den Ruinen des Herodes-Palastes auf einem Felsplateau, mit der Seilbahn schwebten wir hinauf, wo im Jahre 73 1000 jüdische Aufständische sich freiwillig getötet haben, um nicht unter römischer Herrschaft in Sklaverei zu geraten . Das Mittagessen gab es in einem Hotel direkt am Toten Meer in En Gedi, wo danach unser Gaudi mit den Schlammpackungen und " Baden" im Toten Meer stattfand. Unser Dani blies zur Abfahrt mit dem Bus bis zum Tagesziel am See Genezareth, das "Ramot Resort"Hotel, mit Blick auf den See, unterhalb der Golan-Höhen (gegenüber von Tiberias, ein wunderschöner Blick, besonders abends mit der erleuchteten Stadt). Wir bezogen unsere Zimmer bzw. Appartements, denn es war gut eingerichtet mit Sitzecke, Balkon usw ., das Essen war wieder sehr gut und wir hätten dort gerne noch weitere Tage verbracht.

 

6.Tag: Sonntag, 25. Mai 2008: Der Tag führte uns rund um den See Genezareth mit dem Bus, als erster Halt war der Berg der Seligpreisung mit wunderschönem Blick über den See (dort hat Jesus das erste Vaterunser in der Bergpredigt gesprochen), danach stand die Besichtigung der Primatkapelle Santi Petri, ein Spaziergang durch Bananenplantage, Haus des Petrus und die Orte der Predigten von Jesus in Kapernaum und Tabgha, Mittagessen war traditionell mit Petrusfisch (Barsch) für uns viele Salate direkt am See Genezareth. Eine herrliche Bootsfahrt schloss sich an, Elan zeigte uns stolz seinen Kibbutz Ginosar, der gegenüber den Golan-Höhen liegt. Die Busfahrt führte uns durchs Taubental nach Nazareth zur Besichtigung der Verkündigungskirche über Kana (Jesus verwandelte Wasser in Wein). Die Verkündigungskirche ist ein imposantes Bauwerk, 1966 rekonstruiert bzw. als Renaissanceimitation nach Überlieferungen der großen christlichen Konfessionen erbaut. Der Abend wurde mit einem kühlen Trunk auf dem Balkon nach dem guten Abendessen und voller Eindrücke beschlossen.

7.Tag: Montag, 26. Mai 2008: Die Besichtigungstour wurde am letzten Tag mit der Mittelmeerregion fortgesetzt bzw. abgeschlossen. Wir besuchten Acco, die Kreuzfahrerstadt mit der Festung ehem. Ritterhallen (arabischer Charakter), bestaunten beim Durchfahren Haifa als größte Hafenstadt unterhalb des Berges Carmel, hielten für einen Fotostopp vor der deutschen Kolonie und fuhren dann hinauf zur Besichtigung der Bahai-Gärten, eine farbenprächtige Anlage um den Bahai-Schrein. Das Mittagessen war für uns in Daliyat el Carmel, eine Wohnstadt der Drusen bestellt , wir bekamen Felafel (Kichererbsenbällchen im Fladenbrot) Salate, Oliven, Feigen, danach Baclava,(Nussbrot) Kaffee alles i.o. Als weiteres Ziel fuhren wir nach Caesarea, besichtigten die Ausgrabungen der antiken Festungen der Römer wie Amphitheater, Hippodrom, Forum, Aquädukt. Zurück zum See Genezareth fuhren wir über das Jordantal und konnten die Stelle sehen, wo Johannes die Taufhandlungen vornahm (was auch heute noch dort vonstatten geht). Die Zeit nach dem guten Abendbrot konnte jeder nutzen zum Schlafen bzw. Ausruhen, denn 23 Uhr war Wecken, Koffer zum Bustransport, Kaffee und süße Stücke einnehmen, Abfahrt 0.30 Uhr, Ankunft Tel Aviv Flughafen 2.30 Uhr, Abflug nach umfangreichen gründlichen Kontrollen 6.20 Uhr, Landung in Berlin 10.30 Uhr und mit Bus und Taxi Ankunft in Schwepnitz gegen 13 Uhr.

Ein wunderbarer, toller, erlebnisreicher Urlaub ist vorüber - auf ein neues 2009 ?

 

 

 

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